Saisonende für die Technical Officials

In der Saison 2018 haben sieben Technical Officials des ASV TRIA Stockerau dazu beigetragen sichere und faire Wettbewerbe zu gewähren. Fünf der Stockerauer Technical Officials sind auch aktiv im Wettbewerbsgeschehen und kennen beiden Seiten. Bei den siebenundzwanzig in Niederösterreich ausgetragenen Duathlonveranstaltungen und Triathlonveranstaltungen  konnten wir bei siebzehn den Niederösterreichischen Triathlonverband unterstützen. Da wir nur achtmal alleine „angetreten“ sind, brachten wir es insgesamt auf 25 Einsätze. Unseren stärksten Einsatz hatten wir beim Ironman 70.3 in Sankt Pölten mit vier Technical Officials. Durch unsere Einsätzen waren wir quer durch Niederösterreich unterwegs: von Litschau  bis Ternitz, von Blindenmarkt bis Schönkirchen-Reyersdorf. Auch in Langau, Maissau, Rohrbach, Sankt Pölten (Fun & Firmentriathlon und Ironkids), Schönberg an der Kamp, Tulln, Vösendorf und Zwettl waren wir im Einsatz.

Danke an die Technical Officials der anderen Vereine, den niederösterreichischen Triathlonverband und die Veranstalter für die ausgezeichnete Zusammenarbeit!

3. Fittest City Sprint Triathlon Sankt Pölten

Am 16. September 2018 fand in Ratzersdorf zum dritten Mal ein Sprint Triathlon statt. Zu Beginn galt es 750 Meter im Ratzersdorfer See zu schwimmen. Danach mussten vier Runden zu je fünf Kilometer mit dem Rad durch das Siedlungsgebiet von Ratzersdorf gefahren werden. Den Abschluss bildeten zwei Laufrunden zu je 2,5 Kilometer um den Ratzersdorfer See.

Nach dem Motto: Schlechter als im Vorjahr kann das Wetter heuer auch nicht sein, startet Renate Otto heuer wieder bei diesem Bewerb und beendete damit ihre Triathlonsaison für das Jahr 2018. Ebenfalls am Start Lavinia Török und Marco Wiederheim. Helmut Otto konnte nach seinem sechs Tage davor erlitten Radtrainingsunfall leider nicht starten 🙁

Das Team von Bestzeit.at, stellte wieder eine tolle Veranstaltung auf die Beine! Aufgrund der Teilnehmeranzahl wurde kurzfristig beschlossen das Schwimmen in zwei Wellen zu starten. Somit ging es für die Damen und Staffel drei Minuten nach den Herren in den Ratzersdorfer See. DANKE für diese kurzfristige Änderung! Die Wassertemperatur war mit 20° C erfrischend, aber der Neopren war ja erlaubt und 750 Meter sind ja auch nicht die Ewigkeit 🙂 Wer das Wetter im Vorjahr erlebt hat, den störte der Wind auch nicht. Als Belohnung gab es beim Radsplit auf der einzigen längeren Geraden (B1) Rückenwind 🙂 Auf der Laufstrecke gab es von allen Streckenposten motivierende Worte für die Läuferinnen und Läufer! 🙂

Wie zu erwarten, war Marco der Schnellste des Stockerauer Trios und mit der Endzeit von 1:09:16 Stunden belegte er in der Altersklasse M‑U23 den zweiten Platz. Unter 94 gefinishten Herren belegte er den ausgezeichneten 24. Platz!

Mit Spannung wurde das Rennen der beiden Damen erwartet.

Es war vorauszusehen, dass Renate schneller aus dem Wasser kam als Lavinia. Aber wie lange hält der Vorsprung auf der Radstrecke? Was macht der Materialvorteil (Triathlonrad gegen Mountainbike) aus? Das Lavinia die stärkere Läuferin ist, ist bekannt.

Rennverlauf aus Sicht von Renate

Aufgrund der Wassertemperatur kam ich erst kurz vor der Wendeboje auf Temperatur. Aber zurück ging es immer besser und ich überholte immer mehr vor mir gestartete: achte Schwimmzeit im Damenfeld. Auf der ersten Radrunde überholte mich auf der B1 mit aufmunternden Worten Marco. OK, Marco ist vor mir gestartet und der schnellere Schwimmer. Aber ein zweites Mal braucht er mich nicht überholen 🙂 Nach dem Radsplit liege ich noch immer vor Lavinia, weiß aber nicht um wieviel. Los geht es auf die Laufstrecke. Heuer in die umgekehrte Richtung und somit entlang der Traisen Gegenwind 🙁 Die erste Kilometerzeit die mir Garmin liefert, kommt mir für meine Verhältnisse sehr flott vor. Ich rufe mir den 5.000 Meter‑Test vom letzten Lauftraining in Erinnerung. Ist ja erst fünf Tage her und sage mir, dass ich das Tempo halten könnte. Relativ rasch ist die Wende erreicht und es geht wieder zurück. Bei allen die mich überholen – keine Lavinia? Also auf in die zweite Runde. Als ich den Begleitweg der Traisen erreiche, ein Blick hinauf zur Brücke. Keine Lavinia in Sicht. Auf einmal die Stimme von hinten „Die 2,5 Kilometer hole ich nicht mehr auf“. Habe ich wirklich soviel Vorsprung? Ich rufe Lavinia nach, dass sie laufen soll und sich nicht mit dem jungen Mann (Schlussradfahrer) unterhalten soll 🙂 Schon ist der Wendepunkt erreicht und es geht zurück zum Ziel. Was mir noch nie gelungen ist: der letzte Kilometer war mein Schnellster 🙂 Zu Beginn des Zielkanals noch nette Anfeuerungsrufe und es gelingt mir sogar ein Zielsprint – auch Premiere 🙂 Dann die Durchsage, dass man mich bei der Siegerehrung wieder sieht, weil ich die Altersklasse W50-59 gewonnen habe. Ich erkundige mich bei Helmut, nach einer Athletin, deren Mann ich beim Start gesehen habe und die aufgrund der Zehneraltersklasse in meiner Altersklasse ist. Da erfahre ich, dass sie aus gesundheitlichen Gründen nicht gestartet ist. Die Altersklasse kann man leicht gewinnen, wenn man die einzige Starterin ist 🙂 Mit meiner Zeit (1:35:21 Stunden) bin ich sehr zufrieden! Der Vergleich zum Vorjahr hinkt, da die Schwimmstrecke damals kürzer war. Diesmal nicht nur eine Athletin hinter mir gelassen, sondern zehn Athleten und Athletinnen 🙂 Lavinia schaffte es die rote Laterne abzugeben, sie wurde laut Begleitradfahrer immer schneller 🙂

Resümee von Lavinia

Dieser Spätsommer-Triathlon war mein Erster mit der richtigen Sprintdistanz von 750 Meter schwimmen. Trotz Neopren habe ich festgestellt, dass ich an meiner Schwimmtechnik und meiner Wasserlage noch viel zu verbessern habe … Ach ja, und auch das Neo ausziehen sollte man vorher geübt haben 🙁

Im Gegensatz zu Gerasdorf war ich hier die Einzige mit einem Mountainbike. Auch die Tatsache, dass hinter mir niemand auf der letzten Radrunde war, lies mich vermuten, dass die Konkurrenz hier stärker war. Nichts desto trotz habe ich, auf der Laufstrecke eine Dame überholt, um nicht mit den netten Schlussbegleitern ins Ziel kommen zu müssen.

Übrigens sehr freundliche Organisatoren! Jeder Anfang ist lustig :-)!!

NameGesamtSwimT1BikeT2Run
Wiedersheim Marco1:09:1612:141:4232:060:5222:22
Otto Renate1:35:2115:193:1540:591:4834:00
Török Lavinia1:47:3721:384:1551:570:5828:49

Danke an Helmut, der trotz Gips und nicht ganz schmerzfrei, es sich nicht nehmen lies uns nach Sankt Pölten zu begleiten und auch dort noch fotografierte!

Fotos von Helmut

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Drei Austragungsorte an einem Wochenende

ist für September etwas ungewöhnlich, aber überall waren Athletinnen und Athleten des ASV TRIA Stockerau am Start.

In Wien fand der P3 2. Vienna Triathlon statt

Beim Olympic-Triathlon (1,5/40/10) war Marco Wiedersheim am Start und finishte mit 2:20:37 Stunden. Damit konnte er unter 161 Finishern den 47. Gesamtrang belegen. In der Altersklasse M‑U23 wurde Fünfter.

Viktoria Kneissl unterstütze eine Mixed-Staffel, benötigte für die 1,5 Kilometer Schwimmen 25:37.50 Minuten und legte damit den Grundstein, dass diese Staffel die Mixedwertung gewann. Bei den Staffeln schwamm nur ein Herr schneller als sie!

Beim Sprinttriathlon (750/20/5) waren Alexander Grössinger und Peter Gattringer erfolgreich unterwegs. Bei 219 Finishern wurde Alex mit einer Endzeit von 1:06:48 Stunden ausgezeichneter 20. Als Entschädigung für die vielen vierten Plätze in der Vergangenheit, hatte er diesmal Glück und gewann die Altersklasse M35‑39 mit zwei Sekunden Vorsprung. Peter belegte mit der Zeit von 1:11:11 Stunden den 35. Gesamtrang und wurde dritter in der Altersklasse M45‑49.

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Schauplatzwechsel Ternitz

Hier fand der von Mai verschobene 6. Schwarzataler Sprinttriathlon (500/20/5) statt. Aufgrund der Verschiebung und der Paralleltermine leider nur 78 Einzelstart und 13 Staffeln am Start 🙁

Kornél Békési startet in der Altersklasse, wo nicht nur die meisten Athleten am Start waren, sondern auch der Gesamtsieger. Kornél finishte in 1:16:38 Stunden und belegte damit den siebten Platz in der Altersklasse M35‑39 und den 37. Gesamtrang. Wie stark diese Altersklasse war zeigt, dass der Sieger Wolfgang Mangold vom Veranstalterverein ATSV Tri Ternitz als Einziger unter einer Stunde blieb und das Rennen nach 57:40 Minuten beendete. Diese Veranstaltung verdient sich im nächsten Jahr wieder mehr Starterinnen und Starter, daher jetzt schon vormerken, der nächste Schwarzataler Sprinttriathlon findet am 12. Mai 2019 statt!

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Fotos von der Veranstaltung

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Vom Süden Niederösterreichs in den Norden nach Schönberg am Kamp

Hier fand der 3. Schönberg 1/8MAN (300/20/5) statt. Die Staffel „Binders“ mit Emily als Schwimmerin und Rainer am Rad belegte mit 1:15:09 Stunden den zwölften Platz unter den Mixedstaffeln. Starke Schwimmleistung von Emily die mit 6:18 Minuten die achte Schwimmzeit unter

allen Staffeln erschwamm! Simone Fasching erreichte nach 1:39:09 Stunden das Ziel und wurde damit 91. in der Gesamtwertung und 17. in der Altersklasse W30‑34.

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22. Rang bei Duathlon Langdistanz Weltmeisterschaft im Rahmen des Powerman Zofingen – 2. Platz in der Altersklasse

Ein Bericht von Sophie Schober

Genau fünf Jahre nach meinem ersten Start in Zofingen ging es heuer wieder in die Schweiz. Was Hawaii für die Triathleten ist Zofingen für die Duathleten. Und die Nummer  1 im Duathlonsport hat es ganz schön in sich: 10 Kilometer Laufen – 150 Kilometer Radfahren – 30 Kilometer Laufen

Die Zweifel vor dem Start („Warum tut man sich das an?“) waren diesmal sehr ausgeprägt (während acht Stunden Autofahrt hat man ja auch viel Zeit zum Nachdenken) und hielten bis zum Morgen des Wettkampftages an. Dazu kamen noch Regenwetter, ein lautes, dafür überteuertes Hotelzimmer, Wettkampfbekleidungsvorschriften die sich jeglicher Logik entziehen, …

Aber was sich wieder bewahrheitet hat: Es zählt nicht was man in der Woche beziehungsweise den Tagen vor dem Rennen macht, sondern das restliche Jahr – und das war anscheinend nicht so verkehrt …

Sonntag, 8 Uhr Start: Erster Lauf über knapp zehn Kilometer und 260 Höhenmeter. Es ist schwer zu sagen was besser ist: Aufwärmen, da die ersten zwei Kilometer gleich bergauf mit bis zu 10 % Steigung in den Wald führen oder das Ganze noch im Halbschlaf absolvieren und hoffen, dass es vorbeigeht. Ich habe mich für die zweite Variante entschieden und gleich fünf Minuten Rückstand kassiert. Nicht lustig denn weh getan hat es trotzdem.

Durch einen zügigen Wechsel konnte ich dann mit einigen Konkurrentinnen gemeinsam aufs Rad steigen. Und es rollte. Und die sehnsüchtig erwarteten Startnummern (nämlich die aus meiner Altersklasse) kamen … und wurden überholt und zurückgelassen …  Ja, die Radstrecke verging wie im Flug und rein rechnerisch war ich auf Silberkurs in meiner Altersklasse.

Wenn da nicht noch das Laufen wäre: 30 Kilometer, drei Runden, dreimal den Anstieg durch den Wald auf die Anhöhe hinauf. Schnell wieder eine Überschlagsrechnung gemacht – nein der Vorsprung kann für einen 30 Kilometer-Lauf nicht reichen. So schnell gibt man aber auch nicht auf und daher galt es zu rennen – zumindest bis man eingeholt wird. Das Laufen ging überraschender Weise sehr gut und schneller als geplant und der Abstand nach hinten blieb unverändert. Erst nach 20 Kilometer (also gesamt gesehen 30 Laufkilometern) meldeten sich die Beine. Kurze Gehpause bei der Labe, kurze Meldung des Betreuers: „Laufen! Immer Laufen!!“ OK

Ich hatte nach dem guten Radpart schon mit einer Zeit unter neun Stunden spekuliert (es gab wirklich viel zu rechnen bei dem Rennen). Als ich dann nach 8 Stunden 22 Minuten ins Ziel einlief konnte ich es fast nicht glauben: What a race! Alles funktioniert, alles aufgegangen. Top 25 bei einer Weltmeisterschaft.

Eine tolle Veranstaltung mit sehr schöner Streckenführung daher absolut empfehlenswert!

Einziger negativer Aspekt: Mehr als acht Stunden im Einteiler noch dazu als Mädl sind nicht nett!

Wir gratulieren Sophie Schober zu dieser tollen Leistung!

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Podersdorf: Ironmandistanz 2018

ORF homepage: „Unwetterwarnung für den Osten am 1 September 2018 und 2. September 2018 aufrecht! Pünktlich zu Beginn des meteorologischen Herbstes halten Unwetter und Starkregen vor allem den Osten und Südosten fest in Griff. Weitere Schlagwörter: Gewitter, heftige Niederschläge, Überflutungen möglich, mehr Regen erwartet, als sonst in einem ganzen Monat!“

Start der Ironmandistanz war am Samstag um 7 Uhr im Neusiedler See. Dieses Mal: Premiere, nur alle Langdistanzstarter, die Halbdistanz folgte dann um 10 Uhr. Grund: Man möchte mögliche „Geher“ besser identifizieren können. Geahndet wird das Vergehen mit einem zusätzlichen Laufkilometer. Kurz vor dem Start war eigentlich der einzige Zeitpunkt, wo wir noch trocken waren. Der Wind konnte, für meine Verhältnisse, als stürmisch bezeichnet werden = wir hatten wieder beachtliche Wellen. Somit war das Schwimmen für mich definitiv nicht lustig. Mein Magen meldete sich bereits während der ersten Runde mit 1,9 km, wahrscheinlich auf Grund dessen. Leider lag daher auch die Schwimmzeit hinter meinen Erwartungen zurück, mit 1 Stunde 24 Minuten für 3,8 Kilometer.

So ging es in die Wechselzone und … es zog das erste Gewitter mit Starkregen auf. Für den heurigen Sommer eigentlich ungewöhnliche Wetterbedingen, aber so ist es bei unserem Sport in der freien Natur.

Auf der Radstrecke wechselten sich Starkregen, heftiger Wind und Gewitter ständig ab – manchmal aber auch alle gemeinsam 🙂 . Irgendwie fand ich heute nicht in meinen gewohnten Rhythmus, die Muskulatur wirkte auch angespannt, obwohl ich nicht meinen angestrebten Schnitt fuhr. So blieb ich auch beim Radfahren hinter meinem Plan, es waren dann 5 Stunden 49 Minuten für 180 Kilometer.

Aber jetzt kommt bekanntlich noch der finale Marathon. Ich wusste: Heute wird es nicht mehr heiß = ich brauche weniger Wasseraufnahme und weniger Kühlung; denn letztere kommt heute von oben in Form von beinahe Dauerregen 🙂 . Die Blitze und der Donner waren beindruckend. Man muss ja auch das Positive in dieser Situation sehen! So lief ich die ersten Kilometer zwischen 5:10 min/km bis 5:20 min/km. Ich pendelte mich bis zum Halbmarathon bei 5:20 min/km bis 5:30 min/km ein. Ich wusste, heute kann ich die bessere Gesamtzeit nicht mehr retten wusste aber, dass ich mir definitiv nichts schuldig bleiben möchte und das Beste aus diesem Tag dennoch herausholen möchte. Nach dem Halbmarathon waren 1 Stunde 54 Minuten vergangen, wenn ich dieses flotte Tempo halten könnte, was in der Vergangenheit schon beachtlich gewesen wäre, würde das eine Marathonzeit von 3 Stunden 48 Minuten ergeben. Ich riskierte alles und legte von nun an die Kilometer sogar flotter zurück. Oft standen auf meiner Uhr Zeiten um die 5:10 min/km. Und dann kam das große Finale. Trotz der nun schon vorhanden und erwartungsgemäß körperlichen „Schwächen“, steigerte ich mich weiter. Dieses Erlebnis entschädigte mich nun für alles und ich konnte mich weiter motivieren: Die Kilometer 38 bis 42,2 lief ich unter 5 min/km, somit dann 3 Stunden 39 Minuten für den Marathon!

Mit dieser Stimmung, völlig durchnässt und überglücklich lief ich nach 11 Stunden 2 Minuten in im Ziel ein, 77. Rang von 231 Startern. Begleitet und angefeuert von meiner Familie sowie den doch zahlreichen Zuschauern die mich förmlich ins Ziel getragen haben – DANKE!

Ich habe zwar in Podersdorf schon deutlich bessere Endzeiten erreicht, der tolle Marathon stimmte mich aber wieder versöhnlich. Mit meiner Leistung bin ich, in Anbetracht der erwähnten Wetterkapriolen, dann doch auch zufrieden – aber Ausreden wird es immer geben und bekanntlich ist das Wetter für alle Teilnehmer gleich. Man kann und muss vieles Planen, aber eines definitiv NICHT: Das Wetter! Und das ist auch gut. Zum Glück ist und bleibt unser Sport – Triathlon – ein Freiluftsport 🙂

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Der etwas andere Ironman …

Schon vor dem Wochenende war der Wetterbericht beunruhigend. Wochenlang hatte es über 30° C und dann, genau am Wochenende des Ironman 70.3 in Zell am See soll der große Umbruch kommen. 12° C mit Dauerregen – so lautete am Freitagabend die Vorhersage für den Renntag.

Am Samstag kam dann irgendwie Hoffnung auf: Auf dem Regenradar zeigte sich, dass es eine Stunde nach dem Start zumindest trocken werden soll. Die Temperatur hingegen blieb mit 13° C eher unerfreulich und so merkten wir schon beim Radeln in die Wechselzone zum Bike-Check-In, wie schnell die Finger kalt wurden. Dementsprechend ging man – mit einem doch etwas mulmigen Gefühl – am Samstag zu Bett. Wohlwissend, dass die Radstrecke schon in trockenem Zustand eine Herausforderung ist. Besonders die Abfahrt nach dem Filzensattel mit bis zu 14 % Gefälle …

Am Sonntagmorgen war das Wetter dann wie in frühen Wintermonaten. Extrem kalt, die Wolken hingen im Tal und man konnte den Schnee auf den Bergen sehen – doch nicht am Gipfel – sondern auch schon auf halber Höhe! Auf Facebook kursierten schon Fotos vom schneebedeckten Filzensattel und wir rätselten, welche Schritte der Veranstalter jetzt einleiten werden beziehungsweise ob sie überhaupt darauf reagieren. Immerhin war es kurz vor 9:00 Uhr und um 11:10 Uhr wäre der Startschuss gewesen und bis zu diesem Zeitpunkt gab es von offizieller Seite nichts …

Doch dann kam die Meldung: Radfahren wegen der Witterungsbedingungen abgesagt! Tja … das stellte jetzt den ganzen Tag auf den Kopf – noch dazu, weil der Start um zwei Stunden nach hinten, also auf 13:00 Uhr verlegt wurde.

So musste man sich also völlig neu orientieren und gedanklich vorbereiten: 1,9 Kilometer Schwimmen, danach direkt 21,1 Kilometer Laufen. „Swim & Run“ in Zell am See, mit Sicherheit mal was Neues 😉

Am Start hat man gemerkt, dass dieses Rennen für viele nun etwas ganz anderes war: Zwei Stunden Verspätung beim Start haben irgendwie die Spannung abflauen lassen und die anhaltende Kälte machte es zusätzlich schwer, sich für die kommende Aufgabe zu motivieren und zu fokussieren. Das änderte sich dann rasch: Nach der Wartezeit beim Rolling Start durfte man dann endlich mit seinen halb-abgefrorenen Zehen in den „warmen“ (ja, an diesem Tag kann man den so bezeichnen) See steigen und loslegen.

Die Stimmung war Zell-typisch trotz dem miesen Wetter gut, wenngleich die Atmosphäre durchwegs eigenartig blieb. Definitiv ein Rennen, das man nicht so schnell vergisst.

Spontan entstand die Idee sich bei diesem Bewerb für die Tri-Club-Wertung anzumelden. Geri, Alex, Harry, Peter und Gerhard erreichten als Team in der Division V Platz 6 von 90!

Mit den Ergebnissen kann man jedenfalls zufrieden sein:

NameRang
Altersklasse
Rang
Männer
Gesamt-
rang
SchwimRunGesamt
Gerald Tallafuss8640943600:33:2101:36:4002:14:08
Alexander Grössinger8448952400:36:4501:35:3102:16:33
Harald Peterka10660065200:35:1301:40:2702:19:45
Peter Gattringer6070277200:35:3301:43:2702:22:55
Rainer Binder13173280700:37:2301:40:4302:23:54
Gerhard Seifritz15987998100:37:2401:45:3502:28:38

Lobend erwähnen sollte man, dass der Veranstalter gestern wegen der Verkürzung der Strecke als „Entschädigung“ Gutscheine im Wert von EUR 100,00 auf die nächste Ironman-Buchung ausgeschickt hat. Ein wirklich sehr fairer Zug!

Ergebnisse

Veranstalter

Openwater Faaker See

Der Faaker See-Triathlon ist leider Geschichte 🙁 Die Veranstalter haben sich etwas Neues einfallen lassen: Am selben Augustwochenende fanden heuer erstmalig Openwaterbewerbe statt. Zur Auswahl standen folgende Distanzen: Freitag (Kinderbewerb, Volksdistanz (500 Meter), Junior Open Water (750 Meter) und Kurzdistanz (1.500 Meter)), sowie am Samstag (Mitteldistanz „Rund um die Insel“ (3.800 Meter) und Langdistanz (5.000 Meter)). Im Gegensatz zu den Triathlonveranstaltungen war diesmal nicht der Campingplatz Arneitz das Zentrum des Geschehens, sondern das Gemeindestrandbad Faak am See.

Der Faaker See ist Österreichs südlichster Badesee mit Trinkwasserqualität der mit seiner türkisblauen Farbe überzeugt. Dies war für Rainer Weiß, Helmut und Renate Otto Anreiz genug ein verlängertes Wochenende in Kärnten zu verbringen. Alle drei entschieden sich für die Mitteldistanz, die in er Ausschreibung wie folgt beschrieben wurde: „Die Mitteldistanz bietet ambitionierten Schwimmern einen anspruchsvollen Bewerb rund um die Insel im Faaker See.“

Aufgrund der Wetterwarnung mussten die Veranstalter die Schwimmstrecken am Samstag ändern und verkürzen 🙁 Aber Sicherheit geht vor! Die Schwimmstrecke der Mitteldistanz wurde nicht um die Insel geführt, sondern vom Gemeindestrandbad in Faak am See zur Insel und wieder retour. Ein kurzer Landgang und auf zur zweiten Runde. Somit waren statt 3.800 Meter nur 3.000 Meter zu schwimmen.

Rainer war über die Verkürzung so enttäuscht, dass er auf der zweiten Runde ein paar Haken einbaute 🙂

Helmut war schnellster ASV TRIA Stockerau-Athlet! Seine Zeit von 54:53 Minuten wurde mit dem undankbaren vieren Platz in der Altersklasse M‑MASTERS M III „belohnt“ 🙁 Rainer kam trotz Zick-Zack-Kurs nach 55:44 Minuten an Land. In der Altersklasse M‑MASTERS M II wurde er Siebenter. Renate blieb auch unter einer Stunde (57:04 Minuten) und gewann mit 6:36 Minuten Vorsprung die Altersklasse W‑MASTERS W III 🙂

Dies bedeutete für die Ergebnisliste die Gesamtränge 19, 23 und 26 In der Herrenwertung wurde Helmut 15. und Rainer 18., Renate wurde achte Frau.

Schade, dass das Wetter nicht mitgespielt hat 🙁

Ergebnisliste

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30. Ausee Triathlon

15. August: Seit vielen Jahren der Tag, an dem die Triathletinnen und Triathleten nach Blindenmarkt fahren um an einem Sprinttriathlon (750/20/5,1) teilzunehmen. Auch 2018 wurden im Rahmen dieses Bewerbes die niederösterreichischen Landesmeisterschaften und die ASKÖ‑Landesmeisterschaften ausgetragen.

Perfektes Triathlonwetter zum Jubiläum – nicht so heiß wie in den Vortagen – der Wind nur mittelmäßig – aufgrund der Wassertemperatur Neoprenverbot

301 Starterinnen und Starter in einem stark besetzten Feld. Dies zeigt schon ein Bild auf das Siegertreppchen: Nikolaus Wihlidal vor Sebastian Czerny und Roman Hintersteiner bei den Herren. Bei den Damen gewann Jaqueline Kallina vor Carolina Sandhofer  und Ursula Kirchberger.

Der ASV TRIA Stockerau war vertreten durch Viktoria Kneissl und Daniela Wöber, sowie Helmut Otto und Marco Wiedersheim.

Um 11 Uhr startet Marco mit der ersten Welle, drei Minuten später folgte Helmut und weitere drei Minuten später durften die Damen ins Wasser.

Vicky zeigte ihre gewohnt starke Schwimmleistung (11:14 Minuten). Marco benötigte nur 15 Sekunden länger für die 750 Meter als Vicky.

Vicky finishte in 1:14:33,0; Marco in 1:19:45.50; Helmut in 1:20:33.30 und Daniela in 1:30:00.30.

Starke Leistung unserer Jugend die gemeinsam als Zweite in der Altersklasse U‑23 am Stockerl standen. Marco gewann in seiner Altersklasse die Landesmeisterwertung. Vicky belegte hier den zweiten Platz. In der ASKÖ‑Landesmeisterschaft gewannen sie die Altersklasse bis 29 Jahre. Daniela wurde hinter Vicky Zweite in dieser Altersklasse. In der Landesmeisterschaftswertung belegte sie in der Altersklasse W24‑29 den vierten Platz. Helmut wurde in der Landesmeisterwertung Fünfter in der Altersklasse M50‑54 und bei den ASKÖ‑Landesmeisterschaften Fünfter in der Altersklasse M50-59.

Besonders hervorzuheben ist, dass Vicky, in der Gesamtwertung hinter Michaela Rudolf den fünften Platz belegte. Wobei sie um nur 1:02 Minuten langsamer war als Michaela Rudolf.

DANKE an das Tria Team NÖ West für die langjährige tolle Organisation dieser Veranstaltung!

Fotos

Ergebnisse

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5. Gerasdorf Triathlon

Am 12. August 2018 war es wieder so weit: P3 veranstaltete bereits zum fünften Mal im Marchfeld einen Triathlon. Am Vormittag wurden bei der Kurzdistanz (1.500/40/10) die niederösterreichischen Landesmeisterschaften ausgetragen und am Nachmittag waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die Sprintdistanz (500/20/5) an der Reihe.

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Top 30 und AK-Sieg für Matthias Raeke in Roth

Hart – Härter – Langdistanz-Triathlon

Während am 1. Juli 2018 einige der ausdauerndsten ASV-Triathleten den IRONMAN Austria in Klagenfurt bestritten, startete Matthias Raeke über die gleiche Streckenlänge in Bayern, bei – dem weltweit unter Triathleten meist gelobten Langdistanz-Rennen – der Challenge Roth. 3.400 Einzelstarter gingen an diesem Tag in DAS Rennen des Jahres, welches bereits zum 35. Mal ausgetragen wurde. Weiterlesen